Historie der WALDSCHULE ALMTAL

 

Die Waldschule Almtal wurde 1994 von Förster, Wald- und Jagdpädagogen Fritz Wolf gegründet, um Wissenswertes über die hiesige Natur zu vermitteln. Sie ist in ihrer Art Österreichs älteste Waldschule zur authentischen Naturerlebnisvermittlung am Beispiel des regionaltypischen bäuerlichen land- und forstwirtschaftlichen Familienbesitzes, der unter dem Hausnamen „Herrle“ bekannt ist. Die Bewirtschaftung des Waldes erfolgt auf ökologischer Basis, das heißt, man versucht, ohne Aufforstung und Großmaschine auszukommen. Zwei ehemalige landwirtschaftliche Wirtschaftsgebäude, eines davon wurde 1814 erbaut, bieten Schutz bei Waldaktivitäten bei widrigen Wetterverhältnissen. Die Narzissen-Wiesen rundum werden nur einmal im Jahr gemäht. So können die ökologische Vielfalt und das Artenreichtum optimal erhalten werden. Bei Interesse kann auf dieser Blumen- und Schmetterlings-Wiese das Wissen über die historische Heuernte vermittelt und praktiziert werden.


Seit 1994 wurden von Fritz Wolf gemeinsam mit seinem Kollegen Albert Botka als Mitarbeiter der forstlichen Ausbildungsstätte Ort in Gmunden cirka 1.500 Waldpädagogen aus Österreich und Europa ausgebildet. Pro Jahr werden ca. 150 Führungen, welche einen halben oder einen ganzen Tag dauern, in der Waldschule durchgeführt. Zu jeder Jahreszeit kann in der Waldschule Almtal von allen Interessierten – von jung bis alt - das Angebot über die authentische Wissensvermittlung über die Natur und Landschaft in Anspruch genommen werden.

 

Es wird versucht, das „Mangelvitamin N“ (Natur) in passenden Dosen zu verabreichen und die langjährigen Erfahrung im Naturschutz und in der Land-, Forst- und Jagdwirtschaft mit den Gästen zu teilen.

 

Rund um die Waldschule werden 50 ha Wald von der Familie Wolf auf ökologischer Basis bewirtschaftet. Eine nachhaltige Nutzung - auch über Generationen hinweg - ist der Familie Wolf ein besonderes Anliegen.


„Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.“

 

(Bernhard von Clairvaux)

 

Der Gruß der Waldpädagogen lautet: BIS BALD – IM WALD